25.11.2012/Kire

Aufruf: Unsere Vorratsdaten - jetzt!

Seit 10 Jahren kennen wir nun in der Schweiz die Vorratsdatenspeicherung. Die Provider sind gezwungen, die "Randdaten" aus der Kommunikation für die Behörden aufzuzeichnen. Dazu gehören bspw. Handystandort, benutzte IP-Adressen im Internet und Zugriffe auf das E-Mail-Postfach. Die Standortinformationen werden zunehmend auch für Rasterfahndungen verwendet. Damit wird, wer in der Nähe eines Tatortes sein Handy benutzt hat, zum Tatverdächtigen. Die Beweislast wird umgedreht.

Die Vorratsdatenspeicherung stellt nicht nur einen schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte dar, die erhobenen Daten unterliegen auch dem Datenschutzgesetz. Doch wer von seinem Recht auf Einsicht Gebrauch machen möchte, um seine eigene Datenspur nachzuvollziehen, wird von den Providern (auf Anweisung des BAKOM) abgewiesen.

Wir rufen daher dazu auf, gemeinsam Auskunftsbegehren zu stellen und den Druck zu erhöhen. Entsprechende Formulare und Hintergrundinformationen stehen zur Verfügung.

Mach also mit und reich Dein Auskunftsbegehren noch heute mit uns ein: PDF-Formular anpassen, Kopie der Identitätskarte beilegen - und ab die Post.

Meine Vorratsdaten - jetzt!