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Für Kurzartikel und Neuigkeiten auf kire.ch.


19.04.2013/Kire

Intelligentes Frankiersystem

an frankieren(ät)post.ch:

Sehr geehrte Damen und Herren

Besten Dank für die Zusendung Ihres Mailings zu intelligenten Frankiersystemen der Post.

Ihre Argumente haben mich überzeugt:

  • schnell, effizient und einfach
  • Tag und Nacht - kein Zeitverlust
  • vollautomatische Aktualisierung der Portopreise
  • Kostentransparenz
  • einfach zu bedienen

Darf ich Sie bitten, den entsprechenden Briefmarkenautomaten bei der Poststelle Bremgarten 1 wieder zu installieren.

Das Begrüssungsgeschenk von 150.- Portoguthaben stelle ich für Betrieb und Unterhalt zur Verfügung.

Besten Dank und mit freundlichen Grüssen


19.04.2013/Kire

Ich fahre doch nöd Taxi!

Szene:

Am Smokers Table vor dem Kino Arena Silhcity.

Mann, bunt gekleidet, Zigarette zwischen den Fingern, Handy am Ohr. Tiefe Stimme, brüllt ins Telefon:

Ich fahre doch nöd Taxi! Ich bin Manager! Ich fahre Limousine!

Rosemarie!


23.03.2013/Kire

Gastbeitrag auf netzpolitik.org

Vor einer Woche ist ein Gastbeitrag von mir auf netzpolitik.org erschienen, den ich hier gerne dokumentieren möchte:

Schweizer Regierung will Staatstrojaner, Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung, IMSI-Catcher – und Zugang zu allen Anlagen

ScreenshotIn den letzten Wochen hat der Schweizer Bundesrat (Exekutive) gleich zwei brisante Gesetzes-Entwürfe veröffentlicht: Mit der Revision des Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) sollen die Strafverfolgungsbehörden und mit dem neuen Nachrichtendienstgesetz(NDG) der Staatsschutz mit umfangreichen Überwachungsbefugnissen ausgestattet werden. Die Aufzählung der Massnahmen liest sich wie der heimliche Wunschzettel einer Spitzelbehörde. Tatsächlich sind die Vorschläge aber sehr konkret.

Was harmlos mit dem “Einsatz von besonderen Informatikprogrammen zur Überwachung des Fernmeldeverkehrs” überschrieben ist, regelt tatsächlich das Einschleusen von sogenannter “GovWare”. Bereits in der Vergangenheit wurde der Trojaner Federal von Bund und Kantonen eingesetzt. Nun soll er also die zwingend nötige rechtliche Grundlage erhalten. Im Entwurf zum BÜPF wird jedoch darauf verzichtet, die Funktionalität der Spähsoftware auf die Überwachung des Fernmeldeverkehrs zu beschränken (Quellen-TKÜ). Dies hatte beispielsweise des deutsche Bundesverfassungsgericht zur Verfolgung von Straftaten gefordert. Der Bundesrat hält eine solche Vorgabe zum Schutz der BürgerInnen nicht für nötig. Erst die Verwendung von Daten, die aus der weitergehenden Online-Durchsuchung stammen, soll verboten sein. Für den Staatsschutz ist das heimliche “Eindringen in Computersysteme und Computernetzwerke” bei Bedrohung durch “terroristische Aktivitäten” oder Angriffen gegen kritische (Informations-) Infrastrukturen sogar explizit zugelassen.

Neben dem Staatstrojaner sollen (zukünftig) auch IMSI-Catcher den Polizeien die Arbeit erleichtern. Diese Massnahme erlaubt den Behörden, nicht nur als Man-in-the-middle Telekommunikation abzuhören, sondern auch herauszufinden, wer sich aktuell (mit eingeschaltetem Handy) im Umkreis befindet. Mit etwas offener Interpretation des Nachrichtendienstgesetzes dürften IMSI-Catcher auch von Staatsschützern eingesetzt werden können.

Seit 10 Jahren kennt die Schweiz bereits die Vorratsdatenspeicherung. Nun sollen die sogenannten Randdaten, aus E-Mail-, Chat-, Telefon-, SMS-Kommunikation und sogar aus der Briefpost, anstatt 6 neu für 12 Monate aufgezeichnet werden müssen. Die Ausdehnung der Speicherpflicht wird damit begründet, dass “diese Frist bereits vollständig oder grösstenteils abgelaufen ist, wenn die Behörde in der Lage ist, eine Überwachung anzuordnen”. Ein massiver Grundrechtseingriff wird also damit legitimiert, dass die Strafverfolgungsbehörden zu wenig schnell arbeiten. Eine Untersuchung dazu gibt keine. Die Nützlichkeit und damit die Verhältnismässigkeit der Überwachungsmassnahme ist nicht belegt. Im Gegenteil: Eine Studie des Max-Planck-Instituts kommt zum Schluss, dass die Vorratsdatenspeicherung für die effektive Strafverfolgung unnötig ist. Und eine direkte Gegenüberstellung der Aufklärungsquoten in der Schweiz (mit Vorratsdatenspeicherung) und in Deutschland (ohne) zeigt eine ähnliche, in einigen Deliktsbereichen jedoch eine massiv höhere Aufklärungsquote – für Deutschland. Zukünftig soll auch den Schlapphüten der Zugriff auf die Vorratsdaten offen stehen.

Das aktuelle BÜPF gilt ausschliesslich für Access Provider. Neu sollen auch “Anbieterinnen abgeleiteter Kommunikationsdienste, die Dienstleistungen von grosser wirtschaftlicher Bedeutung oder für eine grosse Benutzerschaft anbieten”, der aktiven Überwachungspflicht und/oder der Vorratsdatenspeicherung unterstellt werden können. Gemäss Bundesrat dürfte sich damit der Geltungsbereich von 50 auf bis 200 Organisationen erweitern. Betroffen sind vor allem reine E-Mail-Anbieterinnen, Hostingprovider, Chatanbieter etc.

Doch auch Tausende kleine Anbieterinnen von Internetdiensten, die einen Mailserver für ein paar Freunde oder ein Forum für den Tischtennisverein betreiben und Hotels, Spitäler, Schulen und Private, die ihr WLAN auch den Nachbarn zur Verfügung stellen, werden zu Gehilfen des Überwachungsstaates. Sie müssen “eine Überwachung […] durch den Dienst oder durch die von diesem beauftragten Personen dulden”. Und dazu “unverzüglich Zugang zu ihren Anlagen gewähren” und “die für die Überwachung notwendigen Auskünfte erteilen”. Wer sich einer Verfügungen des “Dienstes” widersetzt, soll mit bis zu 80’000.- Euro bestraft werden können.

Gemäss Entwurf können all diese Massnahmen nicht beliebig eingesetzt werden. Im Rahmen von Strafuntersuchungen ist die Zustimmung eines Zwangsmassnahmengerichts nötig und es besteht ein abschliessender Straftatenkatalog. Für den Staatsschutz gilt ähnliches. Leider ist selbst der kürzeste Straftatenkatalog noch sehr lang. So dürfen Staatstrojaner selbst zur Aufklärung von einfachem Diebstahl, grösseren Sachbeschädigungen oder Betrug verwendet werden. Und wenn Zwangsmassnahmengerichte und Staatsschützer ihren Auftrag gewissenhaft ausführen würden, hätte es vor der letzten Verschärfung keine Antennensuchläufe (= Funkzellenabfrage), keine Überwachung des kompletten Internetverkehrs – und in den 80er Jahren keine Fichierung (Bespitzelung) von 700’000 EinwohnerInnen (über 10 Prozent der Bevölkerung) gegeben.

Noch ist politischer Widerstand kaum zu spüren. In den Medien wurden bis jetzt hauptsächlich die Mitteilungen der Behörden verbreitet. Die Digitale Gesellschaft Schweiz, ein loser Zusammenschluss von (im weiteren Sinne) netzpolitisch aktiven Organisationen (wie CCC Schweiz, Digitale Allmend, grundrechte.ch, Piratenpartei Schweiz), hat sich ausführlich geäussert – und lehnt den Entwurf zum BÜPF als Ganzes ab.

Mit dem Vorschlag wird sich als nächstes das Parlament beschäftigen. Da mit der Vorlage auch zahlreiche Vorstösse von ParlamentarierInnen quer durch das politische Spektrum abgeschrieben werden, ist ein Ausgang schwer abzuschätzen. Zudem wird sie von Simonetta Sommaruga (Sozialdemokratische Partei) vertreten. Ob und wie sich die SP gegen ihre eigene Bundesrätin stellt, bleibt abzuwarten. Das Parlament kann ein Inkrafttreten beschliessen.

Zum NDG wurde eine Vernehmlassung gestartet. Bis zum 30. Juni können sich sämtliche interessierten Kreise zum Vorschlag schriftlich äussern. Die Ergebnisse werden zusammen mit dem (allenfalls überarbeiteten) Gesetzesentwurf dann dem Parlament unterbreitet.

Dieser Gastbeitrag stammt von Kire, u.a. aktiv bei der Digitalen Gesellschaft Schweiz.


23.02.2013/Kire

WanderarbeiterInnen bei Amazon

Die ARD hat letzte Woche einen Beitrag über die Arbeits- und Lebensbedingungen von WanderarbeiterInnen bei Amazon.de gezeigt. Aus Deutschland dürften die meisten Pakete für KundInnen aus der Schweiz stammen. Auch beim Online-Shopping gilt: Günstig ist meist weder nachhaltig noch fair.

Wer nun auf Amazon eindrischt, sollte nicht vergessen, dass die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schafft. Pit Wuhrer in der WOZ (leider nicht online):

Kurz nach Ausstrahlung des Filmes, der seither 1.5 Millionen Mal auf der Website ard.de angeschaut wurde, brach eine Empörung über den Internethandelsriesen herein. [...] Bei so viel Protest will auch die Politik nicht abseitsstehen: Bundesministerin Ursula von der Leyen (CDU) forderte Aufklärung, hochrangige PolitikerInnen von SPD und Grünen kritisieren das Geschäftsgebahren von Amazon. Dabei war es die rot-grüne Regierung von Kanzler Gerhard Schröder gewesen, die Leiharbeit erst in grossem Stil ermöglichte (es gibt in Deutschland mittlerweile über 800´000 Leiharbeitskräfte) - und es war die schwarz-gelbe Koalition, die alle parlamentarischen Vorstösse zur Einschränkung dieses modernen Sklavenhandels blockierte.


25.11.2012/Kire

Aufruf: Unsere Vorratsdaten - jetzt!

Seit 10 Jahren kennen wir nun in der Schweiz die Vorratsdatenspeicherung. Die Provider sind gezwungen, die "Randdaten" aus der Kommunikation für die Behörden aufzuzeichnen. Dazu gehören bspw. Handystandort, benutzte IP-Adressen im Internet und Zugriffe auf das E-Mail-Postfach. Die Standortinformationen werden zunehmend auch für Rasterfahndungen verwendet. Damit wird, wer in der Nähe eines Tatortes sein Handy benutzt hat, zum Tatverdächtigen. Die Beweislast wird umgedreht.

Die Vorratsdatenspeicherung stellt nicht nur einen schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte dar, die erhobenen Daten unterliegen auch dem Datenschutzgesetz. Doch wer von seinem Recht auf Einsicht Gebrauch machen möchte, um seine eigene Datenspur nachzuvollziehen, wird von den Providern (auf Anweisung des BAKOM) abgewiesen.

Wir rufen daher dazu auf, gemeinsam Auskunftsbegehren zu stellen und den Druck zu erhöhen. Entsprechende Formulare und Hintergrundinformationen stehen zur Verfügung.

Mach also mit und reich Dein Auskunftsbegehren noch heute mit uns ein: PDF-Formular anpassen, Kopie der Identitätskarte beilegen - und ab die Post.

Meine Vorratsdaten - jetzt!


21.11.2012/Kire

George Orwell empfiehlt Tor


16.09.2012/Kire

Merkelantismus

Heiner Ganßmann schreibt in der aktuellen Ausgabe der Le Monde diplomatique über den Merkelantismus - einer zeitgenössischen deutschen Wirtschaftsauffassung. Unterhaltsam und verständlich arbeitet er im Artikel heraus, wieso die Rechnung nicht aufgehen kann.


13.09.2012/Kire

Arte-Dokumentation über Goldman Sachs

Arte hat letzthin eine sehenswerte Dokumentation über Goldman Sachs "Eine Bank lenkt die Welt" ausgestrahlt. Als Appetitanreger ist die Passage über den CEO Lloyd Blankfein (36:15 bis 38:16) zu empfehlen:


13.09.2012/Kire

GPX-Tracks

Da ich mittlerweile ein Outdoor-GPS-Gerät bei Wanderungen, Fahrradtouren etc. dabei habe und es neben der Navigation auch zur Aufzeichnung von Tracks verwende, möchte ich diese gerne (etwas aufbereitet) wieder veröffentlichen. Zusammen mit ein paar Links gibt es sie auf einer eigenen Seite.


12.09.2012/Kire

Fahrradtour 2012 - Island

Drei Wochen sind wir nun schon wieder zurück. Zeit, das Microblog zu schliessen - und die Einträge ins "richtige" Blog zu überführen:

  • 19.08.2012 00:42 Södele. Gepäck & Fahrräder aufgegen. Ein letztes Egils Gull. Vorhin an der Küste vor Keflavik kam gar etwas Wehmut auf. 1'500 km mit dem Fahrrad durch atemberaubende Landschaft. Nochmals knapp 100 zu Fuss. 4 Wochen Natur pur! Und selbst Bus-Chauffeure, die hupen und freudig FahrradfahrerInnen winken. (Keflavik)
  • 18.08.2012 01:00 Letzte Tour und Ferienrückblick: Hafen & Küste, Lavawüste, Geothermal-Gebiet & Schwefelgeruch, leuchtende Seen, Schotterstrasse, ein kleiner Pass & Gegenwind! Wow. (Grindavik)
  • 17.08.2012 01:00 Das Isländische ist bekannt dafür, dass es sich seit 1000 Jahren kaum verändert hat. Neue Wörter werden nicht aus anderen Sprachen übernommen, sondern neu gebildet. Computer heisst z.B. rückübersetzt "Zahl-Seherin". Und ein Raum-/Zeitloch wir schlicht "Bus" genannt. Ein solches hat uns heute beim Skogafoss verschluckt, kurz beim Seljalandsfoss an die frische Luft gesetzt und bei Sellfoss inkl. Fahrräder, Anhänger und Gepäck wieder ausgespuckt (Klappt besser als bei Kontiki-Saga/Edelweiss/Swiss ;-). (Thorlakshöfn)
  • 16.08.2012 01:43 15 km schnurgerade durch ein Lavafeld, das bei einem verherenden Ausbruch vom Laki im 18. Jh. angerichtet wurde. Dann Papageientaucher zum Anfassen. (Vik i Myrdal)
  • 14.08.2012 21:27 30 km durch sich immer wieder ändernde Sanderwüste, dann Lavafelder und ein Wasserfall der aufwärts floss. (Kirkjubaerjarklaustur)
  • 13.08.2012 22:43 Wunderschöne Wanderung vorbei an Hunda- und Svartifoss auf den Kristinartindar (1125 m). Rundumblick auf Gletscher, Berge, Täler, Flüsse, Seen, Sander & Meer! (Skaftafell)
  • 13.08.2012 01:07 Herzlichen Dank für alle Rückmeldungen! Das positive Feedback freut. Und macht Lust, hier weiter Nachrichten zu hinterlassen. In Zukunft wird es wohl auch ein SMS-to-Microblog-Gateway (und damit wohl praktisch kein "offline" mehr) geben. Fehlt dann nur noch ein Reiseziel... ;-)
  • 13.08.2012 00:30 22.30 Uhr und schon ziemlich dunkel. Vor zwei Wochen (im Norden und bei klarer Nacht) war es um Mitternacht heller. Die Nacht dehnt sich hier nun von Woche zu Woche merklich aus. Sind heute an den Gletscherlagunen vorbeigekommen. Diese sind auch bei niesligem Wetter beindruckend. Haben zweimal beobachtet, wie eine Eisscholle von einem grösseren Stück entstanden ist, sich aus dem Wasser aufgetürmt und eine Welle ausgelöst hat. Diese wiederum hat kleinere Eisbrocken an Land gespühlt. (Skaftafell)
  • 11.08.2012 23:53 Landschaftlich ist die Insel sehr abwechslungsreich. Und eigentlich erstaunlich grün. Im Süwesten, wo wir gestartet sind, dominieren zwar Lavawüsten das Bild. Dann wird es gegen das Hochland immer rauher und alpiner. Gemischt mit endlosen Lavaebenen. Und gespickt mit Oasen (heissen Quellen). Im Norden stechen zuerst hohe Berge, die alle gleich hoch scheinen und von Flüssen durchschnitten werden, ins Auge. Gegen Osten ist es dann jedoch sehr fruchtbar und unzählige Bauernhöfe säumen den Weg. In den Ostfjorden ist es dann ähnlich wie in den Alpen, nur dass sie auf ca. 1000 m geflutet worden wären. Die Bergspitzen sind schroff und verspielt zugleich. Nun beginnt der Vatnajökull die Landschft zu dominieren. Bald zusammen mit den Sander-Gebieten. (Auf dem Weg zur Dusche)
  • 11.08.2012 23:39 Einziges Zelt beim Gasthof Gerdi. Blick auf das Meer. Im Rücken der grösste Gletscher von Europa. Nun nieselt es leicht. Die Fahrt war düster, märchenhaft. Unterwegs in einer Wolke. Und immer wieder die Sonne, die durchsticht. (einige Kilometer vor Jökulsarlon)
  • 10.08.2012 23:41 Geschafft. Höfn. 105 km. Die Ungeduld hat gesiegt. Und der Wind. Am Abend hat es sogar eine Viertelstunde genieselt... Unterwegs an hunderten von Schwänen vorbeigeradelt. Bis jetzt haben wir hauptsächlich Enten (auch im Formationsflug im Hochland) gesehen. Jetzt Abendessen! (Höfn)
  • 10.08.2012 15:45 Wieder ist um die Mittagszeit starker Wind aufgekommen. Versuchen es mit "Aussitzen". Hinter einem Felsen. Mit Aussicht auf Fjord, Meer und fast wolkenlosem Himmel. (im Güggehü, nicht ganz auf halber Strecke nach Höfn)
  • 09.08.2012 21:59 Apero in der Hafenortschaft. Und wieder ein sonniger Tag. Bereits zwei Wochen tolles Wetter. Auch wenn es heute zeitweise sehr windig war. So, dass mensch um seine Linsen in den Augen fürchten musste. Und selbstverständlich kein Rückenwind (sonst wäre es ja auch kein Problem für die Linsen gewesen... ;-). Etwas mit den Enkeln von Petra (der Steinsammlerin) geplaudert: Seit Mai gab es gerademal zwei Regentage. Jahrhundertsommer in Island also. Auf nächste Woche ist allerdings etwas schlechter angesagt. (Djupivogur)
  • 09.08.2012 00:25 Über einen Pass, durch einen 6 km langen Tunnel und um einen Fjord ans offene Meer. Schon sind 90 km beisammen. Und auch hier am Ende der Welt hat es einen kleinen Gemeinde-Campingplatz, den wir mit zwei HolländerInnen, einer Libanesin und einer Französin teilen. (Stödvarfjördur)
  • 08.08.2012 00:21 Sind etwas langsamer unterwegs, wie gedacht: Es gibt zu viel links und rechts der Strasse zu entdecken. Und die Strassen sind auch nicht "ohne". Dennoch geht es nun zwei Tage um die Ostfjorde. Mal gucken, ob wir den Flieger zurück erwischen. ;-) (Egilsstadir)
  • 07.08.2012 23:07 Im Kulturzentrum fühlt mensch sich fast wie zuhause. (Egilsstadir)
  • 07.08.2012 00:28 Schöne Hochland-Passstrecke geradelt: Schotter aber kein Wellblech, kaum Verkehr, öfter 10-12% hoch und runter, super Aussichten - und ein überraschender Steinwall. Abends stärkerer Wind und Entspannung im Sundlaug. (Skjöldolfsstadir)
  • 05.08.2012 20:55 Zelt steht bereits. Vor dem Eingang erhebt sich die Herdubreid (Königin der Berge). Mit Björn geplaudert, der Touristen in 6 Tagen im Wahnsinnstempo durch Island karrt. (Mödrudalur)
  • 05.08.2012 02:18 Am Morgen bedeckt. Sapperlott. Dann eine Tour um den Myvatn: Dimmuborgir, bizarre Seenlandschaften, Pseudokrater & ein Aussichtsberg. Der Eindrücke fast zu viel. Irgendwie freuen wir uns zurück ins Hochland. Morgen geht's Richtung Egilsstadir. Wo möglich auf der alten Route. Ich schätze zwei Tage offline... (Reykjahlid)
  • 04.08.2012 00:57 Fast den ganzen Tag im Krafla-Gebiet verbracht: Erdwärme-Kraftwerk, Krater (-See), Lavaströme aus unterschiedlichen Epochen und grandiose Aussicht (Reykjahlid)
  • 03.08.2012 01:29 Wieder zwei Tage offline. Von Asbyrgi über Vesturdalur und Dettifoss durch den spektakulären Jökulsargliufur-Nationalpark zum Myvatn geradelt & gewandert. Seit über einer Woche super Wetter! (Reykjahlid)
  • 30.07.2012 21:25 Bis jetzt waren wir mit (Velo-)Karten unterwegs. Nun das erste mal mit OpenStreetMap (auf einem Garmin Oregon). Und ich bin begeistert. Track durch Island, nächster Camping oder das Vegi-Restaurant um die Ecke, Wanderungen und "Schleichwege" - alles dabei!
  • 30.07.2012 21:15 Cous-Cous "sweet and sour" barfuss vor dem Zelt mit Blick auf den Fjord (Husavik)
  • 29.07.2012 22:11 Unglaublich: Heuschnupfen in Island. Beide hat es uns erwischt. (Godafoss)
  • 28.07.2012 18:24 Ach ja: Die richtige Schraube vom Baumarkt, eine Unterlagsscheibe vom freundlichen Velomech vor Ort - und der Anhänger hält.
  • 28.07.2012 18:21 Wollmütze, pha - Dächlichappe & churzi Hose (Sulur, Aussichtsberg von Akureiri, 1250 m)
  • 27.07.2012 19:57 Heute wieder bestes Wetter. Leider ist der Schnellspanner am Anhänger nach wenigen km gebrochen. Morgen nach Ersatztschraube gucken (Immer noch im Bus nach Akureiri)
  • 27.07.2012 19:55 Gestern weiter über Wellblechpiste hoch und runter zwischen Gletschern hindurch. Am Nachmittag hat es teilweise heftig geregnet. Bad in der heissen Quelle bei Sonnenschein in Hveravellir. (Bus nach Akureiri)
  • 27.07.2012 19:54 Vorgestern ging es zuerst zum Gullfoss und dann über einen Pass auf Schotterpiste ins Hochland. Übernachtung am Gletschersee vom Langjökull. Extrem schön. Am morgen hat's noch geregnet. Dann wurde es sonnig. (Bus nach Akureiri)
  • 27.07.2012 19:35 2 Tage offline. Auf der Kjölur-Route. Sensationell. Leider hat's der Schnellspanner am Anhänger nicht überlebt. Aber eins nach dem Anderen. (Bus nach Akureiri)
  • 25.07.2012 01:44 Sonnenbrand, Sundlaug und *der* (Geysir)
  • 24.07.2012 02:17 55 schlussendlich hart verdiente km mit Wind, der einem fast von der Strasse riss. Der gutgelaunte, entgegenkommende CH-Radler hat sowas in den letzten 3.5 Wochen nicht erlebt. (Thingvellir)
  • 23.07.2012 12:32 Gepäck da. Alles paletti. Nun noch einkaufen. Dann geht's los - wie geplant. ;-)
  • 22.07.2012 22:44 Konur oder Karlar? (Rest. Eldsmidjan Reykjavik)
  • 22.07.2012 16:44 Direktflug. Swiss operated. Und eben nicht zweimal Umsteigen und mit drei Gesellschaften halb Europa erkunden. Kann eigentlich nichts schief gehen. Sollte mensch meinen. Nachdem es genau vor zwei Wochen schon prima geklappt hat, wurde es nun gleich wiederholt: Ein Drittel des Gepäcks - 80 Stücke - blieben in Zürich am Boden...
  • 22.07.2012 16:35 Fahrräder geholt und montiert soweit wie es geht. Warten mit Tee und Quiche auf den Bus nach Reykjavik. Gepäck sollte diese Nacht kommen. (Flughafen Keflavik)
  • 22.07.2012 05:03 Und ein Pint of Guinness im Szenen-Pub Samstagnacht (Downtown Keflavik)
  • 22.07.2012 04:29 Velos, Handgepäck und sonst nichts. Kein Gepäck, Werkzeug und kein Zelt. Dafür ein Hotelzimmer für 200.- (Flughafen Keflavik)
  • 20.07.2012 21:47 Ab sofort sind Ferien: Fahrräder verpackt und aufgegeben. Boardkarte gedruckt. Hände schmutzig. Bier gezapft. Und morgen locker flockig auf den Flieger. (Kloten)
  • 15.07.2012 16:54 Velocheck bei isländischem Wetter. Schaltung justiert. Passt. (Bremgarten)
  • 14.07.2012 22:11 Lange geplant. In einer Woche geht's los. Mit dem Fahrrad nach Island. (Bremgarten)

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